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Karl-Heinz Meier-Braun; Reinhold Weber
Kleine Geschichte der Ein- und Auswanderung in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg leben etwa 2,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund - das sind zugewanderte und in Deutschland geborene Ausländer, Spätaussiedler und Eingebürgerte sowie deren Kinder. Damit liegt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung der BRD in Baden-Württemberg mit 25 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit 19 Prozent.
Die Zuwanderung hat im Südwesten Tradition. Wanderungsbewegungen haben von jeher die Geschichte Südwestdeutschlands geprägt. Eine "Hochzeit" der Wanderung war die Frühe Neuzeit, vor allem die Zeit nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg, als Glaubensflüchtlinge wie Calvinisten, Hugenotten und Waldenser nach einer neuen Heimat suchten. Das 18. und besonders das 19. Jahrhundert mit seinen schweren politischen und wirtschaftlichen Krisen brachte massive Auswanderungsbewegungen nach Übersee und nach Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa - Stichwort - Banater Schwaben und Donauschwaben. Das 20. Jahrhundert mit seinen Weltkriegskatastrophen war geprägt von Flucht und Vertreibung großer Menschenmassen. Ein neues Element in die Wanderungsbewegung bringen die ersten Jahrzehnte nach 1945 mit Wiederaufbau und Wirtschaftswunder durch die Anwerbung von Gastarbeitern, später gefolgt von politischen Flüchtlingen und Aussiedlern.

2009. 192 Seiten, 37 Abbildungen, 2 Karten, 12,5 x 19 cm, geb. 16,90 € ISBN 978-3-87181-725-0ZurückTitel bestellen
Mit "Kleine Geschichte der Ein- und Auswanderung in Baden-Württemberg" gelingt es den Verfassern, ein breites Publikum anzusprechen. Das Buch vermittelt das Grundlagenwissen der Migrationsgeschichte in einer verständlichen Sprache und bietet dem Leser eine angenehme Zeitreise. In dieser wird er von zahreichen Hervorhebungen, Anekdoten und mit Sorgfalt ausgewählten Abbildungen begleitet. (www.migazin.de)

"Karl-Heinz Meier-Braun, Leiter der Redaktion SWR International, Integrationsbeauftragter des Senders und einer der renommiertesten Migrationsforscher Deutschlands sowie Reinhold Weber, Zeithistoriker bei der Landeszentrale für politische Bildung und ausgewiesener Kenner der Landesgeschichte, gewähren einen detaillierten Einblick in die Migrationsgeschichte von Baden-Württemberg. Sie zeigen in ihrem Buch, das in gefälligem Format, reich bebildert und gut lesbar daherkommt, wie der Zu- und Wegzug das Leben der Bewohner schon immer bestimmte."
(Newsletter Landessportverband BW)

"Nur wenige der deutschen Bundesländer verfügen über eine ähnliche Zusammenschau ihrer multikulturellen Traditionen und Geschichte."
(swr.de)

"Das Buch leistet somit einen Beitrag zum Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten, es stellt ferner eine Pionierarbeit zu einer wichtigen Thematik dar. [...] Das Buch regt zu grundlegenden Forschungen an, für die es eine gute und verdienstvolle Grundlage bietet."
(Ulm und Oberschwaben)

"...ist es gelungen, ein problematisches Thema spannend und verständlich aufzubereiten."
(Badische Zeitung)

"Die beiden Autoren sind ausgewiesene Kenner der Materie und verstehen es, wichtige Themen dem Leser in klar gegliederter und stilistisch gut lesbarer Form nahezubringen. Mit der Frage "was ist Heimat" am Schluss des Buches öffnen sie den Blick für einen zentralen Punkt."
(Momente)

"Beide sind profunde Kenner der Materie und schreiben in einem flüssigen, unterhaltsamen Stil."
(Für Arbeit und Besinnung)

"Mit diesen Buch, das sich an ein breites Publikum richtet und dabei die wichtigsten Forschungsergebnisse der letzten Jahre verständlich zusammenfasst, haben die beiden Migrationsexprten eine Lücke in der landesgeschichtlichen Literatur gefüllt."
(Schönes Schwaben)